Jede*r kennt das Dilemma: Sobald die kalten Monate anrollen, verwandelt sich das Wäschetrocknen in einen echten Nervenkrimi. Draußen ist es nass und die Luft klatschnass – drinnen hängen Hemden, Socken und Pullis traurig und feucht am Ständer. Und wer denkt, schlimmer geht’s nimmer, kennt vielleicht diesen unscheinbaren Waschmaschinen-Trick noch nicht!
Wenn die Wäsche einfach nicht trocknen will
Es ist jedes Jahr das Gleiche: Regen und Luftfeuchtigkeit machen den Wäscheständer im Garten endgültig arbeitslos. Also muss improvisiert werden – ein Wäscheständer im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder im Badezimmer wird aufgestellt. Doch diese kurzfristige Notlösung hat ihre Tücken. Zu viel Feuchtigkeit drinnen führt schnell zu Schimmel, hässlichem Muff und anderen Problemen, die man sich wirklich nicht ins Haus holen will.
- Ni Spray noch Kerze: Diese Pflanze vertreibt Mücken schneller als alles andere
Ni Spray noch Kerze: Diese Pflanze vertreibt Mücken schneller als alles andere
- Warum verschwinden Ihre Socken wirklich in der Waschmaschine? Experten lüften das Geheimnis
Warum verschwinden Ihre Socken wirklich in der Waschmaschine? Experten lüften das Geheimnis
Gibt es da nicht einen besseren Weg, die Sachen schneller trocken zu bekommen – ganz ohne Stress und Geruchsbelästigung?
Cleverer als gedacht: Der unterschätzte Schleudergang
Laut einem findigen Waschmaschinen-Techniker, der bei einer Wartung sein Wissen teilte, gibt es tatsächlich eine kinderleichte Methode, den Trockenvorgang deutlich zu beschleunigen. Das Geheimnis: Der gute alte, meist „stiefmütterlich behandelte“ Schleuderprogramm-Button! Die meisten modernen Waschmaschinen haben dieses Extra längst serienmäßig an Bord – nur wird es erstaunlich selten richtig genutzt.
So funktioniert der Kniff: Nach dem Ende des Waschgangs einfach nochmal den Schleudergang anwählen! Bei den meisten Maschinen genügt ein Knopfdruck, um die Kleidung einer weiteren schnellen Runde im Trommelkarussell zu unterziehen. Warum? Nun, selbst nach dem ersten Schleudern bleibt in den Fasern noch erstaunlich viel Wasser zurück. Eine zweite Runde entzieht den Stoffen noch mehr Flüssigkeit – plötzlich fühlt sich alles beim Herausnehmen schon fast trocken an! Besonders praktisch ist dieser Trick an Regentagen oder wenn die Luft der Wohnung sowieso schon nach Tropenklima schreit.
- Der Schleudergang nutzt die schnelle Rotation der Trommel, um die Wäsche per Fliehkraft zu entwässern.
- Selbst nach dem normalen Waschprogramm enthält die Kleidung noch Wasserrückstände – meistens reicht deshalb ein extra Durchgang!
Nach dem Waschen: Mit kleinen Handgriffen viel erreichen
Sie denken, das war’s? Da geht noch mehr! Wer seine Kleidung nach dem Schleudern aus der Maschine nimmt, kann mit wenigen Handgriffen das Trocknen weiter beschleunigen:
- Jedes einzelne Kleidungsstück gut ausschütteln, bevor es aufgehängt wird. Das hilft, Falten glatt zu ziehen und die Fasern zu lockern – so kann die Luft besser zirkulieren.
- Beim Aufhängen in der Wohnung darauf achten, dass zwischen den Kleidungsstücken genügend Platz bleibt. Stehen Hemden und Socken zu dicht beieinander, staut sich die Feuchtigkeit und alles dauert ewig.
- Ein Geheimtipp (gerade bei Dauerregen): Ein Luftentfeuchter im Zimmer! Der saugt überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft, beugt Kondenswasser und Schimmel vor und gibt der Nässe in der Wäsche keine Chance.
- Nie wieder keimende Kartoffeln: Mit diesem Trick bleiben sie wochenlang frisch
Nie wieder keimende Kartoffeln: Mit diesem Trick bleiben sie wochenlang frisch
- Was im eigenen Garten wirklich erlaubt ist – viele machen diesen Fehler
Was im eigenen Garten wirklich erlaubt ist – viele machen diesen Fehler
Mehr als Zeitersparnis: Zusätzliche Vorteile auf einen Blick
Der doppelte Schleudergang überzeugt nicht nur, weil die Wäsche ruckzuck wieder im Kleiderschrank landen kann. Es sprechen noch weitere Argumente für diese Taktik:
- Je trockener die Wäsche bereits ist, desto geringer ist die Gefahr, dass sich üble Gerüche oder Bakterien in den Fasern ausbreiten – ein echter Pluspunkt für alle, die keine „Müffel-Ecken“ im Haus gebrauchen können.
- Durch das zusätzliche Schleudern muss der Trockner (sofern einer vorhanden ist) weniger ran. Das spart Strom, schont die Maschine und verhindert vorzeitigen Verschleiß.
Gerade im Winter, wenn das Trocknen der Kleidung oft zum Geduldsspiel wird, kann diese einfache, aber wirkungsvolle Lösung Alltag und Nerven erleichtern. Sie passt sich den jahreszeitlichen Hürden perfekt an – und das Beste: Jeder kann sie ganz unkompliziert in die tägliche Waschroutine integrieren.
Mein Tipp zum Abschluss: Noch nie ausprobiert? Dann gleich beim nächsten Waschgang den zusätzlichen Schleuderdurchlauf wagen. Es könnte der Trick sein, der seinen festen Platz im Wasch-Alltag verdient. Nie wieder ewige Trockenzeiten – und der nächste Winter kommt bestimmt!