Sommerzeit ist Mückenzeit – aber keine Sorge: Die Lösung wartet schon im Blumentopf!
Mit den ersten Sonnenstrahlen, dem Duft frisch gemähter Wiesen und lauen Abenden auf Balkon oder Terrasse kommt ein ungeladener Gast garantiert vorbei: die Mücke. Wäre sie nur ebenso beliebt wie Rosé und Grillgut! Doch statt für Stimmung zu sorgen, raubt sie uns mit ihren juckenden Stichen den letzten Nerv. Wie also das Paradies im Freien genießen, ohne ständig an den eigenen Armen zu kratzen? Das Geheimnis: Es gibt Pflanzen, die Mücken vertreiben – und eine davon kann mehr als nur gut duften.
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Sommerliche Mückenplage: Wenn laue Nächte zum Kratz-Krimi werden
Der Sommer könnte so entspannt sein, wären da nicht diese kleinen Blutsauger. Sobald es warm wird, explodiert die Mückenpopulation. Und mit ihnen die Zahl der juckenden, roten Stiche. Mal ehrlich: Wer hat sich noch nie im Morgengrauen gefragt, warum ausgerechnet er oder sie so attraktiv für Mücken ist? Fun Fact, darf bei der nächsten Gartenparty gerne eingestreut werden: Ein einziges Mückenexemplar schafft es, in einer einzigen Nacht bis zu vier Stiche zu hinterlassen! Als hätte man nicht schon genug zu tun, den Grill zu befeuern und Getränke nachzuschenken. Der Grund für dieses vermeintliche Übermaß? Die Weibchen brauchen schlichtweg das aufgesaugte Blut, um ihre Eier zu legen. Nicht gerade die Info, die für einen entspannten Schlaf sorgt, oder?
Doch keine Panik: Mutter Natur weiß Rat! Der Schlüssel liegt in den richtigen Gewächsen.
Mücken im Kreuzfeuer natürlicher Düfte: Pflanzen als Abwehrwaffe
Viele schwören auf Klassiker wie Zitronengras, Lavendel oder Minze, um den Störenfrieden aus der Luft ihre Grenzen aufzuzeigen. Doch es gibt eine Pflanze, die Mücken ganz besonders das Fürchten lehrt. Wer also auf ein Glas Wein oder den Kindergeburtstag im Freien hofft, ohne in einer Kratzorgie zu enden, sollte jetzt aufhorchen: Die wilde Bergamotte ist die Superheldin gegen Mücken.
Warum sie?
- Ihr Duft ist im schwarzen Tee geschätzt, doch was viele nicht wissen: Sie bringt außerdem starke mückenabwehrende Eigenschaften mit!
- Optisch ein Highlight: Mit eleganten, violett schimmernden Blüten macht sie jeden Balkon und Garten zum Hingucker. Sie sorgt nicht nur für Farbe, sondern garantiert entspannte Sommerabende – kein nerviges Surren in Sicht.
Ein echter Luxus: Während man die Blüten bewundert, können Mücken gleich draußen bleiben. Und spätestens, wenn der Nachbar neidisch rüberblinzelt, weil man als Einziger stichfrei bleibt, weiß man: Das war die beste Pflanzentscheidung des Sommers!
Wilde Bergamotte: Robuster Schutz, auch bei Raureif
Das Beste an diesem natürlichen Abwehrsystem? Die wilde Bergamotte ist überraschend widerstandsfähig.
- Kälteresistenz: Sie hält sogar eisige Winterkälte bis zu minus 29 Grad aus – also keine Sorge, falls der nächste Winter besonders frostig wird.
- Wachstumsfreude: Sie wächst flott, liebt verschiedene Böden und macht auch in Töpfen eine gute Figur. Ein Traum für jeden, dem der grüne Daumen fehlt!
- Lange Blütezeit: Ab Anfang Juni bis Ende Juli öffnen sich die wundervollen Blüten und machen bis in die Hochsommerwochen Freude.
Wer wenig Platz hat: Selbst der kleinste Balkon wird mit ihr zur mückenfreien Wohlfühloase. Naturfans und Ruhesuchende werden gleichermaßen begeistert sein.
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Für doppelte Mückenabwehr: Der Trick mit dem falschen Weihrauch
Wer wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, kann zur Verstärkung den Plectranthus coleoides einsetzen, besser bekannt als falscher Weihrauch. Auch diese Pflanze zählt zu den Stauden und hat ein weiteres Ass im Blatt:
- Ihr Geruch vertreibt Insekten zuverlässig und sorgt gleichzeitig für ein angenehmes Aroma rund ums Haus, auf der Terrasse oder dem Balkon.
Hier gibt es allerdings einen kleinen Haken: Während die wilde Bergamotte mit sibirischen Temperaturen klarkommt, ist der falsche Weihrauch eher zart besaitet. Er braucht milde Bedingungen und sollte bei Frost gut beschützt werden – sonst droht das botanische Aus. Also nichts für Frostbeulen!
Kleiner Exkurs am Schluss: Im Sommer kann ein Abstecher in hohes Gras überraschend spannend enden – zum Beispiel, wenn sich plötzlich eine Schlange zeigt. Keine Panik: Wer weiß, wie man Natter und Viper auseinanderhält, bleibt cool und reagiert richtig.
Fazit: Wer die nächsten lauen Abende mit gutem Gefühl genießen will, besorgt sich wilde Bergamotte – vielleicht noch den falschen Weihrauch dazu. So steht dem mückenfreien Sommervergnügen (fast) nichts mehr im Weg. Und jetzt: Auf die Pflanzen, fertig, los!