Indien baut jetzt das größte Batterie-Kraftwerk der Welt – niemand sah das kommen

 

Indien schreibt Energiegeschichte: Das größte Batterie-Kraftwerk der Welt entsteht – und niemand hat es kommen sehen! Während Indien oft mit exotischen Gewürzen oder Bollywood-Kolossen in Verbindung gebracht wird, zieht das Land nun mit einem Zukunftsprojekt der Superlative alle elektrifizierten Hüte: 700 Batterie-Container sollen bald zur weltweit größten Speicher-Festung verschmelzen.

700 Batterie-Container für die grüne Wende

Bereits jetzt ist das Projekt weit fortgeschritten. Laut einer Mitteilung vom 11. November soll das Mammutwerk bis März 2026 abgeschlossen sein. Konkrete Zahlen zum Investment? Bleiben streng geheim – entweder, weil sie atemberaubend oder „nur“ enorm sind. Die Richtung aber ist klar: Es geht um mehr als nur ein paar Akkus für E-Bikes.

Gautam Adani, der Präsident des Adani-Konzerns, gibt den Takt der Energie-Revolution vor: „Energiespeicherung ist der Grundpfeiler einer erneuerbaren Zukunft“, betont er im offiziellen Kommuniqué. Für Adani steht fest: „Mit diesem historischen Projekt setzen wir nicht nur weltweite Maßstäbe, sondern stärken auch unser Engagement für Indiens Energieunabhängigkeit und Nachhaltigkeit.“

Gigawattzielstrebig: Bis 2030 auf Klimakurs

Kaum fertig, geht es Schlag auf Schlag weiter: Nach Abschluss dieses Mega-Batterieparks soll direkt ein weiteres System zur Energiespeicherung und -bereitstellung (SSEB) mit zusätzlichen 15 Gigawattstunden bis März 2027 errichtet werden. Und damit nicht genug – der Adani-Konzern will in den nächsten fünf Jahren seine Gesamtkapazität auf satte 50 Gigawattstunden ausbauen.

  • Bis März 2026: Abschluss des ersten Batterie-Megaprojekts.
  • Bis März 2027: Nächstes Batterieprojekt mit nochmals 15 GWh Kapazität.
  • Innerhalb von fünf Jahren: Ausbau auf 50 GWh Gesamtkapazität.

Diese Speicher-Offensive dient keineswegs nur der eigenen Energieversorgung, sondern unterstützt auch Indiens ehrgeizige Net-Zero-Pläne – und die globalen Klimaziele. Denn bis 2030 will das Land 500 Gigawatt erneuerbare Energien bereitstellen. Eine Aufgabe, die ungefähr so wenig trivial ist wie das Singen eines Bollywood-Hits mit vollem Mund.

Khavda: Das „grüne Kraftwerk“, größer als Paris

Im Hintergrund brummt der gigantische Erneuerbare-Energien-Park Khavda, entwickelt von Adani Green Energy. Mit einer Fläche von 538 Quadratkilometern ist er fast fünfmal so groß wie Paris – also genug Platz, selbst für die romantischsten Stromträume.

Derzeit erzeugt das Werk bereits 7,1 Gigawatt Strom aus Sonnen- und Windenergie. Bis 2029 soll es seine volle Schlagkraft von 30 Gigawatt erreichen. Mit dem neuen Batterie-Megaspeicher wird Khavda zu einem echten Herzschlag der nachhaltigen Revolution.

Gautam Adani: Der Mann hinter dem Energiemammut

Laut aktuellen Forbes-Daten bringt es Gautam Adani auf ein Vermögen von 68,4 Milliarden Dollar. Damit ist er die Nummer zwei der reichsten Persönlichkeiten Indiens – mit viel Energie (im wahrsten Sinne des Wortes). Der Adani-Konzern mit Sitz in Ahmedabad ist breit aufgestellt und investiert nicht nur in Batterien, sondern unter anderem auch in Flughäfen, Zementherstellung, Speiseöle, Energie, Logistik, Medien, Bergbau, Häfen, Strom und Immobilien. Wer sagt da noch, man solle sich nicht verzetteln?

Indien demonstriert mit diesem gewaltigen Batterieprojekt, dass nachhaltige Energie nicht nur ein Traum aus der Yoga-Meditation ist, sondern knallharte Realität werden kann. Mit Entschlossenheit, modernen Technologien – und vielleicht ein wenig indischem Chai – rückt das Land dem Ziel näher, ein globales Vorbild für grüne Energie zu werden.

Fazit: Energiewende geht nicht nur in Berlin oder Oslo, sondern jetzt auch in Ahmedabad! Wer hätte das gedacht?

 

Clara Hoffmann
Verfasst von Clara Hoffmann

Clara Hoffmann ist Journalistin und Redakteurin mit Schwerpunkt auf Gesellschaft, aktuelle Themen und Psychologie. Sie analysiert gesellschaftliche Entwicklungen, zwischenmenschliche Fragen und die psychologischen Hintergründe des Alltags mit Klarheit und Feingefühl.

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