Was als entspannter Angelausflug begann, wurde am Grenada Lake in Mississippi zum Schauplatz einer unglaublichen Rettungsaktion – und 38 Hunde verdanken drei beherzten Männern ihr Leben. Dieser Tag bewies, dass wahre Größe manchmal dann zum Vorschein kommt, wenn sie niemand erwartet!
Ein friedlicher Morgen gerät aus den Fugen
Bob Gist aus Arkansas und Brad Carlisle aus Tennessee wollten eigentlich den Alltag hinter sich lassen und in aller Ruhe am Grenada Lake angeln. Begleitet wurden die beiden von ihrem Guide Jordan Chrestman – zusammen hofften sie auf große Fänge und die gedämpfte Stille des Wassers. Doch statt eines entspannenden Tages landeten sie in einer Geschichte, bei der Fisch und Rute zur Nebensache schrumpften.
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Statt Fischen – schwimmende Jagdhunde
Grenada Lake ist nicht nur ein Mekka für Angelfans – vor allem die schwarzen Crapies ziehen jährlich Scharen von Menschen an. Bob, Brad und Jordan hatten allerdings mit etwas gerechnet, das Flossen hat – und nicht mit vier Beinen. Noch keine zwei Kilometer vom Ufer entfernt, fiel ihnen etwas auf, das selbst erfahrene Angler ins Grübeln brachte: Dutzende Hunde kämpften im Wasser ums Überleben, offensichtlich planlos und weit von ihrem Ziel entfernt.
- Viele Tiere trugen Funkhalsbänder
- Fellmarkierungen wiesen eindeutig auf Jagdhunde hin
- Die Tiere paddelten ziellos und waren sichtlich erschöpft
Bob erinnert sich: „Sie waren verloren. Wie ihre Köpfe im Wasser auf und ab tauchten – da konnte keiner das Ufer sehen.“ Keine Zeit mehr für lange Überlegungen – das Trio wusste, was zu tun war.
Mission Rettungsboot – ein Wettrennen gegen die Erschöpfung
Das sprichwörtliche Netz auszuwerfen, bekam für die Männer eine ganz neue Bedeutung. Sie steuerten ihr Boot zu den Hunden und zogen ein Tier nach dem anderen ins Trockene. Leicht gemacht wurde es ihnen nicht, denn die Hunde schwammen teils planlos auseinander – Stress und Angst waren deutlich zu spüren. Doch Bob, Brad und Jordan ließen sich nicht abschrecken:
- 27 Hunde landeten zunächst auf dem Boot und wurden sicher an Land gebracht
- Danach kehrten sie zurück, um die letzten 11 Hunde zu retten
- Die gesamte Rettungsaktion dauerte fast eine Stunde
Alle 38 Hunde konnten aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Keine kleine Leistung, sondern ein Akt, der Mut, Hartnäckigkeit und echtes Mitgefühl zeigte.
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Wie kam es dazu – und warum reagierten die Fischer so?
Bei den Vierbeinern handelte es sich um Jagdhunde, die an einem sogenannten „Fox Run“ teilnahmen. Die eigentlich auf Fuchs- oder Wildspur abgerichteten Tiere ließen sich diesmal jedoch von einem unerwarteten Reiz ablenken: Ein Hirsch sprang vor ihnen ins Wasser – und Instinkt siegte über Training. Die Hunde stürmten hinterher, verloren dabei jedoch das Ufer aus den Augen. Weil ihre Besitzer ohne Boote zurückblieben, waren sie machtlos – und hochdankbar, als sie von der Rettung erfuhren.
Bob fasst zusammen: „Wir haben jeden Hund gerettet, den wir gesehen haben.“ Für ihn – und mit Sicherheit auch für seine tapferen Mitstreiter – war das der Angeltrip ihres Lebens … nur leider mit einer sehr mageren Fischbilanz, aber mit einer umso beeindruckenderen Heldengeschichte.
Dank des beherzten Eingreifens der Fischer überlebten alle 38 Hunde den Zwischenfall. Was bleibt, ist eine herzerwärmende Lektion in Sachen Menschlichkeit. Am Grenada Lake wird man künftig wohl nicht nur über große Fänge sprechen, sondern auch davon, wie Natur, Tiere und Menschen auf unerwartete Weise verbunden sein können.
Vielleicht ein Tipp zum Schluss? Beim nächsten Angelausflug besser zweimal hinschauen – manchmal schwimmen eben nicht nur Fische durchs Bild. Und eine Portion Mut sollte, wie man sieht, ohnehin immer mit an Bord sein.