Ein Kühlschrank ohne Magnete? Kaum vorstellbar! Doch wer seine Urlaubserinnerungen oder den nächsten Einkauf stolz an die Kühlschranktür pinnt, ahnt nicht, dass diese scheinbar harmlosen Dekorationen überraschende Konsequenzen haben können. Gerade bei Hightech-Geräten lohnt sich ein genauerer Blick – und sei es nur, um dem Küchenhelfer das Leben nicht unnötig schwerzumachen!
Magnete am Kühlschrank: Nostalgie, Organisation und Risiko?
- Dekorative Magnete oder Magnet-Sammlerstücke sind längst Stammbesucher an unserem Kühlschrank.
- Sogar als praktisches Memoboard für Einkaufszettel oder Kinderzeichnungen sind sie beliebt.
- Laut Oh! My Mag sind diese bunten Helfer keinerlei Risiko für unsere Gesundheit oder die Haltbarkeit der Vorräte.
Bevor sich jetzt alle wieder beruhigt dem nächsten Magneten zuwenden: Für moderne Kühlschränke ist hier die Rede von einem ganz anderen Spiel. Neuere Modelle überraschen mit schicken Touchscreens oder schlauen elektronischen Bedienelementen – und genau da beginnt das Dilemma.
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Hightech-Kühlschrank trifft Magnet: Eine unglückliche Liebesgeschichte
Das Magazin Marie France bringt es auf den Punkt: „Das Anbringen von Magneten an der Kühlschranktür erzeugt ein magnetostatisches Feld, das das Gerät beschädigen kann.“ Wer also zum großen Magnet-Fanclub gehört, sollte bei futuristischen Modellen besser zweimal hinschauen. Zahlreiche Kühlschrankhersteller, von Cosmopolitan befragt, bestätigen: Auf Dauer wird dadurch das Magnetfeld verstärkt – und letztlich das Gerät geschädigt.
Anders gesagt: Was am Retro-Kühlschrank so wunderbar funktioniert, kann moderne Elektronik ins Schleudern bringen. Magnetische Felder und sensible Elektronik, das ist ungefähr so wie Katzen und Wasser – sie vertragen sich einfach nicht besonders gut.
Magnetismus: Unsichtbar, aber nicht unwirksam
Radio France erinnert, dass Magnetismus ein unsichtbares Phänomen bleibt. Wer aber einen Magneten anfasst, spürt schnell, wie mächtig die Anziehung – oder Abstoßung – wirken kann. Diese eigentlichen Zauberkräfte der Magnete machen zwar Spaß, können aber, wie Apple 2021 in Sachen iPhone 12 klarstellen musste, empfindliche Technik beeinflussen. Damals hieß es:
- „In iPhone 12 sind Magnete und elektromagnetische Felder verbaut, die mit medizinischen Geräten wie Herzschrittmachern oder Defibrillatoren interferieren können.“
Wer hätte gedacht, dass Omas Kühlschrankmagnet und das Smartphone denselben Technikstress verursachen könnten?
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Entwarnung für alte Kühlschränke und schwache Magnete
Jetzt aber die gute Nachricht für alle Vintage-Freunde: Bei älteren Kühlschränken läutet kein einziger Alarm! Dr. Didier Perret von der Universität Genf stellt online klar: „Kein Bauteil dieser Geräte ist empfindlich gegenüber Magnetfeldern.“ Immerhin arbeiten Kühlschränke – ob jung oder alt – auf Basis von Wärmepumpenprinzipien. Über vier Stufen (Kompression, Kondensation, Entspannung, Verdampfung – keine Sorge, Prüfungsfragen gibt’s dazu nicht) bleibt die Technik unbeeindruckt von kleinen Magneten, wie sie gerne als Reiseerinnerung den Weg nach Hause finden.
- Hoaxbuster, der Online-Kanular-Jäger, fasst es treffend zusammen: Die schwächlichen Deko-Magnete schaffen es nicht einmal von einer Seite der Kühlschranktür auf die andere.
- Selbst ein Büroklammer-Experiment überzeugt: Legen Sie auf der Rückseite einer Magnet-overload-Tür einen kleinen Metallgegenstand an – er fällt gnadenlos zu Boden statt magisch zu haften!
Mit anderen Worten: Solange Ihr Kühlschrank kein Elektronik-Wunderwerk ist, können Sie getrost weiter dekorieren. Weder Ihre Vorräte noch der Motor kümmern sich um dekorative Magnete.
Fazit: Nostalgie und Ordnung ja – Hightech lieber ohne Magnete! Wer seinen modernen Kühlschrank liebt, sollte Deko-Magneten vielleicht lieber ans Whiteboard oder die Pinnwand heften. Vintage-Fans atmen auf: Ihr Gerät schüttelt auch beim Magnet-Sturm nur mit dem Kompressor.