Warum Diät-Experten plötzlich vor diesem beliebten Joghurt warnen? Die Antwort dürfte viele überraschen – denn der scheinbar harmlose Fruchtjoghurt entpuppt sich als kleiner Wolf im Schafspelz. Wer beim Griff ins Kühlregal glaubt, seinem Körper einen großen Gefallen zu tun, wird gleich eines Besseren belehrt!
Die süße Falle: Zu viel Zucker im Fruchtjoghurt
Viele greifen gerne nach einem Fruchtjoghurt, sei es als Dessert oder als schnelle Zwischenmahlzeit. Die meisten denken dabei, sie würden eine gesunde Alternative zum Naturjoghurt mit frischen Früchten wählen. Doch aufgepasst! Hinter dem vermeintlich gesunden Image verstecken sich gleich mehrere Ernährungsfallen. Besonders beim Zucker sollte der Alarm schrillen: Fruchtjoghurts enthalten oftmals weit mehr Zucker als ein klassischer Naturjoghurt – und das kann rasch problematisch werden.
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Ein Blick aufs Etikett: In einem 125 g Becher Fruchtjoghurt verstecken sich schnell rund 20 g Zucker. Was bedeutet das konkret? Das entspricht etwa vier Stück Würfelzucker! Die mehr als 10 g extra Zucker sind häufig zusätzlich zu dem in den Früchten natürlich vorkommenden Zucker enthalten. Wer da großzügig löffelt, häuft im Laufe der Woche unfreiwillig eine ordentliche Zuckermenge an.
Vitamine? Fehlanzeige – und nur wenig echte Früchte
Doch Zucker ist nicht das einzige Problem. Anders als viele annehmen, sind die in Fruchtjoghurts enthaltenen Früchte meist nicht mehr besonders frisch: Sie werden meistens gekocht. Dabei gehen hitzeempfindliche Vitamine und Antioxidantien verloren – zwei Dinge, auf die wir eigentlich nicht verzichten sollten. Im Durchschnitt machen die Früchte im Fruchtjoghurt nur etwa 12 % aus. Für einen Becher mit 125 g Inhalt sind das etwa 15 g Früchte – viel zu wenig, um den Joghurt regelmäßig als „Obstration“ gelten zu lassen.
Und schlimmer noch: Bei sogenannten „aromatisierten Fruchtjoghurts“ kann es sogar passieren, dass gar keine echten Früchte mehr im Becher sind. Stattdessen sind künstliche Aromen und oftmals diverse Zusatzstoffe enthalten. Das klingt nicht nur künstlich – es ist es auch.
Die Sache mit den Zusatzstoffen
Künstlichen Aromen und anderen Zusätzen stehen Ernährungsexperten kritisch gegenüber. Die langfristigen Auswirkungen dieser Stoffe sind nach wie vor Anlass zur Sorge. Besonders kritisch ist, dass sie das Mikrobiom im Darm beeinträchtigen können. Das Gleichgewicht der Darmbewohner ist ein sensibler Faktor für unsere Verdauung und unser allgemeines Wohlbefinden. Gerät der Mikrobiota-Haushalt durch diese Zusätze aus der Balance, macht sich das unter anderem durch Verdauungsprobleme bemerkbar.
Diese Risiken sind vielen Konsumenten beim schnellen Joghurtkauf kaum bewusst. Und ganz ehrlich: Wer liest schon immer die ganze Zutatenliste im Supermarkt? (Respekt, falls Sie es tun!)
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So treffen Sie die bessere Wahl im Kühlregal
Aber keine Panik, niemand muss Fruchtjoghurt jetzt verteufeln! Laut Ernährungsexperten und Diätassistenten kann Fruchtjoghurt weiterhin eine angemessene Option sein – vorausgesetzt, Sie achten beim Einkauf genau hin. Wer Naturjoghurt oder Käse so gar nicht mag, darf also trotzdem zugreifen. Wichtig ist aber:
- Bevorzugen Sie Produkte, die echte Fruchtstücke und keine pürierten Früchte oder künstlichen Aromen enthalten.
- Achten Sie darauf, dass weder zusätzlicher Zucker noch Süßstoffe auf der Zutatenliste stehen.
- Wer auf Nummer sicher gehen möchte: Einfach Naturjoghurt wählen und selbst frische (oder tiefgekühlte) Früchte untermischen. So profitieren Sie vom ursprünglichen Charakter des Joghurts und maximieren gleichzeitig die Frische und den Gehalt an wertvollen Mikronährstoffen und Antioxidantien.
Fruchtjoghurt wirkt auf den ersten Blick wie eine gesunde, praktische Wahl. Doch zu viel Zucker und Zutaten minderer Nährwertqualität stecken oft im Deckel mit drin. Die Protein-, Kalzium- und Faser-Vorteile von Joghurt lassen sich am besten durch Naturjoghurt in Kombination mit frischem oder tiefgekühltem Obst nutzen. So kontrollieren Sie gezielt, was in Ihren Körper gelangt, und holen aus jeder Portion den maximalen gesundheitlichen Nutzen heraus – und das ganz ohne böse Überraschungen im Becher!