Hätten Sie gedacht, dass ganz alltägliche Gegenstände in Ihrem Haushalt Sie möglicherweise krank machen können? Viele dieser Dinge sehen harmlos aus, verstecken aber kleine Gesundheitsgefahren – und kaum jemand hätte es vermutet! Zeit für einen kritischen Blick hinter die Kulissen Ihres Alltags.
Plastikboxen im Küchenschrank: Die heimlichen Chemie-Bomben?
- Werfen Sie mal einen Blick in Ihr Schubladen-Chaos mit den unzähligen Aufbewahrungsdosen. Finden Sie den Zahlencode 7 oder die Buchstaben “PC”? Dann haben Sie möglicherweise noch einen alten Kandidaten mit Bisphenol A (BPA) im Spiel. Während die Industrie diesen berüchtigten endokrinen Disruptor inzwischen größtenteils aus neuen Plastikbehältern verbannt hat, könnten ältere Dosen immer noch BPA enthalten.
Duft und Gefahr: Innenraum-Deos, die es in sich haben
- Einige Unternehmen entfernen inzwischen schrittweise Phtalate aus Raumduftsprays – chemische Zusätze, die dafür sorgen, dass der schöne Duft möglichst lange die Luft umschwebt. Aber Vorsicht: Auch ohne Phtalate stecken noch zahlreiche andere Stoffe in den Sprays, die Ihre Fortpflanzung oder das Wachstum negativ beeinflussen könnten. Weniger riecht manchmal einfach gesünder.
Laufschuhe, Linsen und Lippenpflege: Hygiene ist das A und O
- Laufschuhe, die heldenhaft Kilometer um Kilometer mitmachen – aber nach etwa 500 bis 600 km (bei sportlichen 50 km die Woche also alle drei Monate!) sollten sie ausgetauscht werden. Sonst verlieren sie ihre Dämpfung und können Muskel-, Knochen- und Sehnenproblemen den Weg ebnen.
- Kontaktlinsenträger*innen aufgepasst: Ein verschmutztes Linsenetui erhöht das Risiko von Augeninfektionen. Daher empfiehlt es sich, das Etui alle drei Monate zu wechseln, es regelmäßig zu reinigen, zu trocknen und ein Desinfektionsmittel zu verwenden.
- Flüssiges Make-up – insbesondere Mascara – kann binnen kurzer Zeit zu einem Paradies für Keime werden. Experten raten, Mascara spätestens drei Monate nach dem ersten Öffnen zu entsorgen. Bei jedem Auftragen wandern Bakterien von der Bürste auf Ihre Wimpern. Und teilen? Bloß nicht! Sonst veranstalten Sie eine unfreiwillige Keim-Party.
- Alles, was in Kontakt mit dem Mund kommt, birgt bakterielles Risiko. Lippenstifte und -pflegestifte werden mit der Zeit zur Bakterienschleuder, vor allem wenn Sie eine kleine Verletzung an der Lippe haben. Experten empfehlen, Lippenpflegeprodukte spätestens sechs Monate nach dem Öffnen zu entsorgen.
Gefährliche Küchenhelfer und Sitzmarathons: Unterschätzte Risiken im Alltag
- Studien zeigen: Schwämme gehören zu den keimreichsten Objekten im ganzen Haushalt. Einige Fachleute raten sogar dazu, sie ganz zu verbannen und lieber regelmäßig frische Tücher zu verwenden.
- Kunststoff-Schneidebretter bekommen durch das Schneiden mit Messern kleine Rillen, in denen sich Bakterien besonders wohlfühlen. Holzschneidebretter bieten eine bessere Alternative, da sie natürliche, antimikrobielle Harze besitzen.
- Sonnenschutzmittel? Bitte Verfallsdatum nicht ignorieren! Mit der Zeit verlieren die UV-Blocker ihre Wirkung. Viel hilft hier leider nicht viel: Wer großzügig mit abgelaufener Creme schmiert, erzielt keine höhere Schutzwirkung.
- Und zum Schluss ein stiller Killer: das viele Sitzen. Durchschnittlich verbringen Menschen mehr als sieben Stunden täglich im Sitzen – teilweise ist es deutlich mehr. Längere Sitzzeiten können den Stoffwechsel negativ beeinflussen, Übergewicht, Bluthochdruck und sogar Krebserkrankungen fördern. Wer kann, sollte auf einen Stehschreibtisch umsteigen – Ihr Körper wird es Ihnen danken!
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Fazit: Kleine Veränderungen, große Wirkung
Der Alltag steckt voller Unsicherheiten – zumindest, wenn es um vermeintlich harmlose Dinge geht. Wer regelmäßig seine Haushaltsgegenstände überprüft, auf Hygiene achtet und kritisch durch den Tag geht, hat schon viel für die eigene Gesundheit getan. Vielleicht also heute Abend einfach mal die alten Plastikdosen aussortieren, den Schwamm durch ein frisches Tuch ersetzen und dem Sofa nicht länger als nötig Gesellschaft leisten. Auf Ihre Gesundheit!
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