Diese 12 Gartenpflanzen überleben Hitze und Trockenheit völlig ohne Gießen

 

Wasser sparen, die Natur bewundern und trotzdem einen prächtigen Garten genießen? Kein Problem – vorausgesetzt, Sie setzen auf Pflanzen, die mit Hitze und Trockenheit bestens klarkommen. Wenn der Sommer wieder einmal alles gibt und der Schlauch dörrt, sind diese Gartenstars Ihre grüne Rettung. Schluss mit schlechtem Gewissen beim Gießen – hier kommen 12 unschlagbare Überlebenskünstler!

Warum auf durstige Pflanzen verzichten?

Die Dürre breitet sich in weiten Teilen Frankreichs aus, und die aktuelle Hitzewelle lässt die Situation nicht besser werden. In solchen Zeiten zählt jeder Liter, den man beim Gießen einsparen kann. Wer nicht ständig zur Gießkanne greifen will, sollte radikal umdenken: Es ist sinnvoll, gezielt Pflanzen zu wählen, die komplett ohne zusätzliches Wasser auskommen. Das klingt nach Zauberei, ist aber ganz einfach – wenn man weiß, welche Arten wirklich widerstandsfähig sind.

Diese zwölf Pflanzen trotzen Hitze und Trockenheit

  • Gaura lindheimeri: Diese elegante Schönheit wächst schnell, blüht lange und ist extrem pflegeleicht. Selbst karge, steinige Böden sind kein Problem. Mit schlanken, biegsamen Stielen, die ab Juni bis Oktober zahllose zarte weiße oder rosafarbene Blüten tragen, wird sie bis zu 1,5 Meter hoch. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte.
  • Euphorbia myrsinites: Unübersehbar mit ihrem fleischigen, blau-grünen, immergrünen Schuppen-Laub entlang der kriechenden Stängel. Die gelbgrüne Blüte im Frühling ist ein Hingucker. Zusätzlich ist sie äußerst frosthart (bis -25°C) und bleibt das ganze Jahr über präsent.
  • Jacobine (Dicliptera suberecta): Noch ein Geheimtipp! Mit grau befilztem, halb immergrünem Laub und leuchtend orangefarbenen Röhrenblüten von Juli bis Oktober bringt diese wenig bekannte Pflanze Farbe in trockene, heiße Ecken – und kommt mit extrem wenig Erde aus.
  • Phlomis fructicosa: Ein buschiger, robuster Strauch mit dicken, silbergrauen, samtigen, immergrünen Blättern. Von Mai bis Juli leuchten gelbe Blütenkränze entlang der Stängel. Er liebt volle Sonne und gedeiht selbst in kargen, trockenen Böden.
  • Echinops ritro (Kugeldistel): Mit ihrer markanten, stacheligen Silhouette und dekorativen, tief eingeschnittenen Blättern ist sie ein wahres Statement im Beet. Die kugeligen, blauen oder weißen Blüten erscheinen den ganzen Sommer über. Besonders wohl fühlt sie sich auf kalkhaltigen Böden in voller Sonne.
  • Stachys byzantina (Eselsohr): Der Name verrät es: Die dicken, wolligen, fast weißen Blätter fühlen sich an wie Samt und werden umso silbriger, je trockener der Boden ist. Ein hervorragender, niedriger Bodendecker, der nahezu allem trotzt.
  • Sedum spectabile (Fetthenne): Standfeste, dicke Stängel und saftige, laubabwerfende Blätter – und im Spätsommer setzt sie, ob rosa, purpur oder weiß, ihren flachen Blütenständen die Krone auf. Ein Paradies für Insekten. Der Sedum liebt alle Böden und viel Sonne.
  • Dorycnium hirsutum: Mediterraner Charme für den Garten! Dieser kompakte Strauch trägt das ganze Jahr über silbergraues, immergrünes Laub und schmückt sich im Sommer mit unzähligen zarten, weißrosafarbenen Blüten. Hitze und pralle Sonne? Ein klarer Trumpf!
  • Verbena bonariensis (Eisenkraut aus Buenos Aires): Kurzlebig, aber dafür sät sie sich gern selbst aus. Lassen Sie sie einfach Samen bilden – und im nächsten Jahr geht’s munter weiter! Von Juni bis November zeigt sie luftige, blau-violette Blüten auf langen, steifen Stielen. Ein Magnet für Schmetterlinge!
  • Santolina chamaecyparissus (Heiligenkraut): Dieser kompakte, rundliche Strauch mit gefiedertem, silbergrauem Laub bildet im Sommer dichte Kissen aus leuchtend gelben Blütenbällchen. Ideal für sonnige, magere und steinige Böden.
  • Perovskia atriplicifolia (Blauraute): Ihre biegsamen Triebe tragen fein geschlitztes, aromatisch duftendes graugrünes Laub. Von Sommer bis Herbst schmücken sie schmale, lavendelblaue Blütenähren. Perfekt, um Beete zu strukturieren und zugleich ein Highlight, das wenig braucht.
  • Iberis sempervirens (Schneekissen): Dieser kräftige, immergrüne Bodendecker mit dunkelgrünem Laub ist ganzjährig dekorativ. Beeindruckend ist seine reiche, schneeweiße Frühlingsblüte, die die Pflanze fast vollständig bedeckt.

Ein Garten zum Entspannen und Staunen – ganz ohne Gießkanne

Jede dieser Pflanzen bringt ihren eigenen Charakter und Charme mit – ob als grazile Solistin oder dichter Bodendecker. Von der leuchtenden Verbena bis zum samtigen Eselsohr: Das Zusammenspiel ihrer Farben, Blätter und Blüten sorgt für das gewisse Etwas im Garten, auch wenn die Sonne mal wieder Höchstleistungen zeigt.

Fazit: Clever pflanzen und Ressourcen schonen

Mit diesen zwölf Helden der Trockenheit wird der Sommer im Garten zur freundlichen Herausforderung, nicht zum quälenden Kampf mit verdorrten Beeten. Entscheiden Sie sich bewusst für widerstandsfähige Pflanzen und schenken Sie nicht nur der Natur, sondern auch sich selbst mehr Gelassenheit. Wer weiß: Vielleicht bleibt der Gartenschlauch ja künftig einfach im Schuppen (und das schlechte Gärtner-Gewissen gleich dazu)!

 

Clara Hoffmann
Verfasst von Clara Hoffmann

Clara Hoffmann ist Journalistin und Redakteurin mit Schwerpunkt auf Gesellschaft, aktuelle Themen und Psychologie. Sie analysiert gesellschaftliche Entwicklungen, zwischenmenschliche Fragen und die psychologischen Hintergründe des Alltags mit Klarheit und Feingefühl.

Sorry, no posts were found.