Dieser Spülmaschinen-Fehler kostet 45 % mehr Strom – machen Sie ihn auch?

 

Wer einen Geschirrspüler besitzt und gerne etwas für Geldbeutel und Umwelt tut, sollte jetzt genau hinschauen! Denn ein alltäglicher Bedienfehler kostet Sie bis zu 45 % mehr Strom – und das völlig unnötig. Hier erfahren Sie, wie Sie mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielen können und welche Dishwasher-Fails Sie künftig getrost vermeiden.

Spartipps sind in vielen Haushalten schon Standard

Vor dem Einzug der „Energiespar-Modewelle“ griffen viele Menschen in Frankreich bereits zu kleinen Alltagskniffen, um Sprit und Strom zu sparen und die meist ohnehin hohen Energiekosten zu senken. Diese guten Gewohnheiten sind bestens im Alltag verankert – und das zahlt sich aus. Wer bereit ist, an verschiedensten Schrauben zu drehen, kann nach und nach einige Euro einsparen.

Spätestens wenn man weiß, dass laut INSEE stolze 61,4 % der Haushalte einen Geschirrspüler besitzen, wird klar: Gerade dieses energiehungrige Gerät rückt bei Sparfüchsen ins Visier. Und das mit Recht, denn hier versteckt sich eine große Einsparmöglichkeit – wenn man nicht in die gängigen Fallen tappt.

Die teure Fehlerquelle: Vorsicht beim Spülprogramm!

Laut einem Bericht der ADEME spart ein prall gefüllter Geschirrspüler tatsächlich Wasser gegenüber dem Spülen per Hand. Doch Achtung: Er frisst trotzdem beachtlich viel Strom – besonders, wenn man ihn falsch einsetzt. Im Ranking der Haushaltselektrogeräte belegt er sogar Platz fünf beim Stromverbrauch und verschlingt etwa 200 kWh pro Jahr.

Drei bis fünf Spülgänge pro Woche sind schnell zusammen – und damit die Stromrechnung. Der häufigste Fehler? Die Nutzung der schnellen oder besonders intensiven Programme! Warum? Sie verbrauchen am meisten Energie. Ganze 80 % des Gesamtverbrauchs fließen nur in die Erwärmung des Wassers. Kein Wunder also, dass die Rechnung schnell davonläuft!

Der cleverste Kniff: Schalten Sie auf “Eco”-Modus! Der Spülgang dauert zwar länger, arbeitet dafür aber mit niedrigeren Temperaturen und reduziert Ihre Stromkosten um satte 45 %. So einfach kann die richtige Programmauswahl sein.

Häufige Fehler: Diese Fallen machen den Spülgang teuer

Doch auch andere Unachtsamkeiten treiben nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch den Wasserverbrauch in die Höhe. Hier die klassischen Stolperfallen, die Sie künftig vermeiden sollten:

  • Vorspülen per Hand: Zeitverschwendung! Das Abspülen unterm Wasserhahn raubt nicht nur Wasser, sondern macht die Tabletten im Geschirrspüler noch weniger wirksam. Sie enthalten Enzyme, die sich gerade an den Schmutz heften sollen. Also: Reste am besten nur abkratzen, den Rest übernimmt die Maschine.
  • Den Geschirrspüler halb leer starten: Außer Sie wählen einen “Halbbeladungs-Modus” – lassen Sie Ihr Gerät nur voll laufen! Auch nie zu voll: zwischen den Tellern 2–3 cm Freiraum lassen, damit alles sauber wird.
  • Kreatives Beladen à la Tetris: Raffiniert gestapelt ist nicht immer effizient. Die schmutzigsten Teile gehören nach unten, dort trifft sie die volle Kraft der Wasserstrahlen. Gläser bitte zwischen die Trennstäbe (nicht darauf) und Besteck gemischt mit den Griffen nach oben platzieren. So kommt alles sauber raus und nichts verkeilt sich.
  • Das Gerät selbst vergessen: Wer putzt eigentlich den Putzprofi? Der Filter in der Wanne, die Türdichtung und der Entkalker brauchen regelmäßig Zuwendung – am besten mit Essig. Das steigert die Leistung und ist zudem der Moment, den Salzstand zu checken.

Abschließender Spartrick: Effizient bis ins Detail

Wer seinen Geschirrspüler irgendwann austauschen will, sollte unbedingt auf die Energieeffizienzklasse A+++ achten. Ist das (noch) kein Thema, lohnt sich ein Blick auf den Stromtarif: Profitieren Sie von sogenannten „Niedrigtarifzeiten“, falls Ihr Vertrag dies vorsieht. Dann läuft die Maschine zum günstigeren Preis – und Ihre Ersparnis wächst weiter.

Fazit: Wer Augen und Ohren offenhält, kann mit wenigen Handgriffen beim Geschirrspüler kräftig sparen – und zwar ohne dass die Sauberkeit darunter leidet! Die wichtigsten Prinzipien: Eco-Modus vor Schnellgang, keine Hand-Vorspülung, schlau beladen und das Gerät selbst nicht vergessen. So schonen Sie nicht nur Ihre Haushaltskasse, sondern auch ein klein wenig die Umwelt. Happy Spülen – und vielleicht bleibt dann noch etwas im Geldbeutel für eine kleine Belohnung nach dem nächsten Monatsabschluss!

 

Clara Hoffmann
Verfasst von Clara Hoffmann

Clara Hoffmann ist Journalistin und Redakteurin mit Schwerpunkt auf Gesellschaft, aktuelle Themen und Psychologie. Sie analysiert gesellschaftliche Entwicklungen, zwischenmenschliche Fragen und die psychologischen Hintergründe des Alltags mit Klarheit und Feingefühl.

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