Wer frisst da eigentlich heimlich Strom? Werfen wir gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen unseres Haushalts – und finden wir heraus, welches Gerät klammheimlich die Stromrechnung in die Höhe schießen lässt!
Der Stromdschungel zuhause: Überraschungen lauern überall
Stellen Sie sich vor, ganze 7.187 kWh Strom verbrauchen die gesamten Haushaltsgeräte durchschnittlich pro Jahr. Das schlägt mit stolzen 1.808 € jährlich zu Buche (Quelle: My Energy Manager). Ziemlich beeindruckend, nicht wahr? Aber wer sind die eigentlichen Stromdiebe in unseren vier Wänden? Vermutlich ahnen Sie es schon – und trotzdem: Das Rennen um das gefräßigste Elektrogerät ist spannender als so mancher Krimi.
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Die großen Stromschlucker: Wer holt Gold im Verbrauch?
Sicher, Fernseher, Kühlschrank und Co. laufen täglich, doch das echte Schwergewicht sind laut Ademe ganz klar Geräte zur Heizungs- und Warmwasserbereitung, also elektrische Heizkörper und Boiler. Sie sorgen fast im Alleingang für satte 47 % der gesamten Stromrechnung! Da platzt der Sparfuchs fast vor Ärger… Auf den weiteren Plätzen landen:
- Kühlgeräte wie Kühlschrank und Gefrierschrank: 11 %
- Audiovisuelle Geräte: 7 %
- Waschmaschinen und Trockner: 6 %
Quelle: Panel usages électrodomestiques 2021 Ademe.
Die Stromrechnung sieht also ungefähr so aus: Fast die Hälfte verschlingt der Bereich Heizen und Warmwasser – gefolgt von Kälteerzeugung und den zahlreichen bunten Bildschirmen und Tonquellen.
Von kleinen Verbrauchern und heimlichen Helfern
Es gibt jedoch auch zuverlässige „Strom-Diätgeräte“! Beispiele gefällig?
- Ein Ventilator benötigt nur 5 kWh jährlich (1,26 €/Jahr)
- Die Kaffeemaschine kommt auf schmale 42 kWh (10,56 €/Jahr)
- Ein Mikrowellenherd begnügt sich jährlich mit etwa 39 kWh (9,81 €/Jahr)
Falls Sie also wirklich bei den kleinen Alltagshelfern sparen wollen: An denen liegt’s am wenigsten! Wer beim Einkauf auf das bekannte Energie-Etikett achtet, erkennt schnell, wo der nächste Stromsparer wartet.
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Digitale Geräte und der Blick aufs Ganze
Wussten Sie, dass laut Ademe ein durchschnittlicher Haushalt in Frankreich 99 Geräte besitzt? Ja, Sie lesen richtig – bis zu 15 digitale Geräte (Computer, Tablets, Bildschirme, Boxen usw.) pro Person sind nicht ungewöhnlich! Und zusammengenommen stehen diese digitalen Helferlein für bis zu 10 % Ihrer Stromrechnung. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, wie klein und unscheinbar so ein Smartphone eigentlich ist…
Natürlich hängt der Gesamtverbrauch stark von Art, Leistung, Modell und auch vom Alter der Geräte im eigenen Haushalt ab. Ein älterer Kühlschrank zieht eben öfter heimlich am Stromkabel als ein neues energieeffizientes Modell!
Apropos: Oftmals ist gar nicht (nur) der Energiehunger der Geräte schuld an hohen Rechnungen. Auch eine schlechte Isolierung im Haus sorgt dafür, dass wohlige Wärme – und teuer bezahlte Elektrizität – im Handumdrehen aus dem Fenster verschwinden.
Fazit: Stromsparen im Alltag beginnt beim Wissen
Die großen Energieverbraucher im Haushalt sind ganz klar die Heiz- und Warmwassergeräte. Wer seine Geräte klug auswählt und regelmäßig prüft, bleibt eher auf der Gewinnerseite – sowohl für den Geldbeutel als auch fürs Klima. Nutzen Sie nicht nur das Energie-Etikett beim nächsten Einkauf und achten Sie auf energiesparende Modelle, sondern denken Sie auch daran: Jede kleine bewusste Veränderung bringt Sie einen Schritt näher zum Stromsparprofi – und das schont nicht nur Ihr Portemonnaie, sondern auch die Nerven bei der nächsten Jahresabrechnung!
Falls Sie übrigens Fragen oder Zweifel an einer Information haben: Unsere Redaktion bleibt am Ball, recherchiert laufend zu energetischen Themen wie Sanierung, Förderungen und neuen Gesetzen und freut sich über Rückmeldungen, damit Sie bestens informiert bleiben.