Im Januar beugt dieser kleine vergessene Handgriff an Ihren Rosen Krankheiten vor und sorgt für deutlich größere Blüten

 

Schlafen Ihre Rosen? Nicht so sehr. Und wenn die Blüte von morgen davon abhinge, was Sie im Januar tun? Ein oft übersehenes Detail kann den Unterschied ausmachen.

Der Januar ist im Garten kein toter Monat: Jetzt entscheidet sich die Gesundheit der Rosen für die kommende Saison. Zwischen Feuchtigkeit und wiederkehrenden Frösten lauern Echter Mehltau, Sternrußtau und andere Schimmelpilze. The Gardener Ben, alias Ben Hamilton Anderson, verrät dem Daily Express, dass eine gründliche Säuberung am Fuß der Rosen, penibel saubere Scheren und eine gut durchdachte Mulchschicht den Unterschied machen. So lässt sich ein sauberer, kräftiger Start vorbereiten – noch vor dem Winterschnitt und den ersten vorbeugenden Maßnahmen.

Warum der Januar für Ihre Rosen entscheidend ist

Mit dem Beginn des Januar startet für Liebhaber von Rosen eine entscheidende Phase. Die Pflanzen sind zwar noch in Winterruhe, bereiten aber bereits ihr Erwachen im Frühling vor. Doch das kalte, feuchte Winterwetter begünstigt Pilzkrankheiten, insbesondere den Echten Mehltau und den Sternrußtau. Sorgfältige Pflege zu Jahresbeginn ist daher unverzichtbar, um die Rosen kräftig zu halten.

Einfache Reinigung für gesunde Rosen

Nach Angaben von Ben Hamilton Anderson, bekannt als „The Gardener Ben“, hat im Januar eine Sache Priorität: alle Rückstände am Fuß der Rosen zu entfernen. Liegen gelassene, abgestorbene Blätter und herabgefallene Triebe beherbergen Sporen und Bakterien. Greifen Sie zu einer gründlich desinfizierten Gartenschere und einem Rechen und säubern Sie den Bereich um jede Pflanze sorgfältig, um Pilzen den Nährboden zu entziehen und den Boden sauber für die Saison vorzubereiten.

Er empfiehlt außerdem, die Werkzeuge nach jedem Einsatz zu prüfen und zu reinigen. Ein mit Alkohol angefeuchtetes Tuch, über Klingen und Griffe gewischt, reicht oft aus, um die Ausbreitung von Keimen zwischen Ihren Rosen zu bremsen.

Die Geheimnisse eines gelungenen Winterschnitts

Der Januar ist auch ein strategischer Zeitpunkt für den Winterschnitt. Anderson rät zu einem leichten Rückschnitt: Totes oder beschädigtes Holz entfernen, ohne die Struktur zu stark zu reduzieren – besonders, solange Fröste noch häufig sind. So fördern Sie einen ausgewogenen Wuchs und lenken die Energie der Pflanze in kräftige neue Triebe.

Timing-Tipp: Eingreifen an trockenen Tagen. Schnittwunden verheilen besser, und das Infektionsrisiko sinkt deutlich, wenn die Luft weniger feucht ist.

Den Frühling vorbereiten – mit einer guten Mulchschicht

Nach Reinigung und Schnitt folgt der Schutz: eine sorgfältige Mulchschicht. Decken Sie den Fuß jedes Rosenstocks mit organischem Material ab, etwa Holzhäckseln oder Kompost. Das hat drei wesentliche Vorteile:

  • Die Bodenfeuchtigkeit halten – das hilft den Wurzeln selbst im Winter.
  • Unkrautkonkurrenz eindämmen.
  • Eine natürliche Barriere gegen Temperaturschwankungen bilden.

Wenn Sie diese Schritte kombinieren, kommen Ihre Rosen besser durch die letzten Kälteeinbrüche und bereiten sich auf eine üppigere Blüte im Frühjahr vor.

Für XXL-Rosen beginnt alles im Januar

Gärtnern lebt von Regelmäßigkeit und Weitblick. Wer diese Schritte im Januar umsetzt, wie Ben Hamilton Anderson empfiehlt, schafft ein gesundes Umfeld und ideale Wachstumsbedingungen. XXL-Rosen entstehen schon jetzt – mit einfachen Pflegeroutinen, sauberen Werkzeugen und einem Paar warmer Handschuhe.

 

Clara Hoffmann
Verfasst von Clara Hoffmann

Clara Hoffmann ist Journalistin und Redakteurin mit Schwerpunkt auf Gesellschaft, aktuelle Themen und Psychologie. Sie analysiert gesellschaftliche Entwicklungen, zwischenmenschliche Fragen und die psychologischen Hintergründe des Alltags mit Klarheit und Feingefühl.

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