Jeder kennt es: Man findet eine vergessene Tüte Kartoffeln im hintersten Küchenregal – plötzlich wimmelt es von kleinen, keimenden Trieben. Panik in der Küche? Nicht nötig! Denn mit einfachen Tricks lassen sich Kartoffeln wochenlang frisch und knackig halten. Sie wollen wissen, wie? Lesen Sie weiter und verabschieden Sie sich von sprießenden Überraschungen!
Warum keimen Kartoffeln eigentlich?
Kartoffeln sind, nun ja, Lebewesen mit Eigenleben – und das zeigt sich spätestens, wenn aus ihnen im Dunkel der Vorratskammer plötzlich grüne Knubbel sprießen. Keine Sorge! Die Keimung ist ein absolut natürlicher Vorgang. Vor allem, wenn Kartoffeln zu warm, zu feucht und womöglich direkt im Licht gelagert werden, bilden sich schnell kleine Triebe, die mit der Zeit immer größer werden können. Bioprodukte oder unbehandelte Knollen sind dafür besonders anfällig. Der Grund: Sie werden nicht mit keimhemmenden Mitteln behandelt. Ein Zeichen für Frische ist das Keimen zwar nicht – aber ein schlechtes Omen auch nicht!
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So verhindern Sie das Keimen: Die wichtigsten Lagerungs-Tipps
Damit sich die kleinen Triebe gar nicht erst breitmachen, gilt es einige Tricks zu kennen:
- Aussortieren und sortieren: Überprüfen Sie Ihre Knollen direkt nach dem Kauf. Entfernen Sie beschädigte oder bereits grün gewordene Exemplare. Sie unterstützen die Keimbildung bei den anderen Kartoffeln – im schlimmsten Fall wird das zum Dominoeffekt.
- Vorsicht bei der Lagerung: Kartoffeln mögen es kühl, trocken und lichtgeschützt. Ideal ist ein Keller oder Vorratsraum ohne Luftzug. Wer so viel Luxus nicht hat, setzt auf einen Holzkorb, einen Korb oder eine Holzkiste. Plastiktüten und luftdichte Boxen? Bitte nicht! Dort zirkuliert keine Luft – die Keimung schreitet schneller voran, als Ihnen lieb ist.
- Putzen, aber mit Gefühl: Falls an den Knollen viel Erde haftet, gerne mit einer kleinen Bürste vorsichtig abbürsten. Das hält die Lagerstelle sauber und beugt auch Fäulnis vor.
Alte Hausmittel und Geheimtipps gegen die Keimbildung
Omas haben für alles eine Lösung, selbst wenn es um Kartoffel-Keime geht! Richtig clever: Legen Sie einfach einen Apfel mit zu den Kartoffeln. Warum? Der Apfel verströmt den Stoff Ethylen, und dieses Gas hemmt die Keimung der Kartoffeln ganz natürlich. So bleiben die Knollen mehrere Wochen lang frisch – ein Geheimtipp direkt aus Omas Vorratskeller!
Wer noch ein bisschen ambitionierter ist (und zufälligerweise Holzkohle zur Hand hat), kann die Kartoffeln leicht mit Holzkohle bestreuen. Das sorgt für ein besseres Lagerklima und hält die Erdäpfel schön knackig. Bequemer geht es mit dem Kauf eines speziellen Anti-Keim-Sacks – für alle, die lieber Profis ans Werk lassen.
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Was tun mit bereits gekeimten Kartoffeln? Die Wahrheit über ihre Verträglichkeit
Jetzt steht sie da, die Frage aller Fragen: “Wegwerfen oder doch essen?” Keine Sorge, nicht alles ist verloren! Die kleinen Triebe sind erst dann problematisch, wenn sie in großen Mengen mitgegessen werden. Wer die keimenden Stängel sorgfältig entfernt, macht alles richtig. Und: Auch grüne Stellen sollten aus Sicherheitsgründen großzügig weggeschnitten werden. Der Grund dafür ist die in beschädigten oder grünen Kartoffelstellen enthaltene Toxin namens Solanin, die in größeren Mengen gesundheitsschädlich sein kann.
- Kleine Keime? Abknipsen und weiterverwenden.
- Grüne Stellen? Weg damit – sicher ist sicher!
Fazit: Mit ein paar einfachen Kniffen können Sie den Keimen ganz entspannt entgegenblicken. Kartoffeln sind pflegeleicht, wenn sie richtig behandelt werden und in der Vorratskammer ihr Lieblingsklima bekommen. Und ganz nebenbei sparen Sie Geld und verhindern unnötige Lebensmittelverschwendung. Merken Sie sich also: Der Trick mit dem Apfel und die richtige Lagerung lassen Ihre Kartoffeln auch nach Wochen aussehen, als kämen sie frisch vom Markt. Guten Appetit – und auf Wiedersehen, Keime!